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Bis 2010 sollen an deutschen Hochschulen eine Millionen Studienplätze fehlen.

 

Nach den aktuellen Berechung des Forschungsinstituts für Bildungs- und Sozialökonomie (kurz FiBS) fehlen bis zum Ende dieses Jahrzehnts an den deutschen Hochschulen eine Millionen Studienplätze. Auf Grundlage des Hochschulpaktes fehlt daher die Finanzierung von 700.000 zusätzlichen Plätzen. Die Prognosen beruhen auf der Annahme, dass die Anzahl der Studienanfängern in den nächsten Jahren stets zunimmt und im Jahr 2013 mit 464.000 Studienanfängern ihren Höhepunkt erreicht. Anschließend soll die Zahl der Anfänger bis 2020 auf gut 400.000 Anfänger sinken.

 

Unicensus10 liefert neue Daten zur Lage der Studenten

Von univativ wurde, wie jedes Jahr seit 2007, wieder die aktuelle Studentenumfrage von über 1000 Studenten an 55 Hochschulen in Deutschland veröffentlich.

Dieses Jahr fällt bereits auf, dass schon knap 60% der Befragten einen Bachelorabschluss anstreben, während das "alte" Diplom gerade einmal auf 15% kommt, das sind weniger als bereits in Masterstudiengängen eigeschrieben sind. Die Hochschulreform ist also in vollem Gange.

Bei der Finanzierung haben sich die Eltern weiterhin als verlässliche Geldquellen bewährt, sie liefern 45% des Geldes das zur Finanzierung des Studiums notwendig ist, während Jobs 31 % und das Bafög weitere 16% beisteuern. Obwohl 63% der Studenten nebenbei arbeiten, sogar 75% in den Ferien, ist der Anteil der Mittel, aus dieser Quelle doch relativ gering.