Joomla

Bis 2010 sollen an deutschen Hochschulen eine Millionen Studienplätze fehlen.

 

Nach den aktuellen Berechung des Forschungsinstituts für Bildungs- und Sozialökonomie (kurz FiBS) fehlen bis zum Ende dieses Jahrzehnts an den deutschen Hochschulen eine Millionen Studienplätze. Auf Grundlage des Hochschulpaktes fehlt daher die Finanzierung von 700.000 zusätzlichen Plätzen. Die Prognosen beruhen auf der Annahme, dass die Anzahl der Studienanfängern in den nächsten Jahren stets zunimmt und im Jahr 2013 mit 464.000 Studienanfängern ihren Höhepunkt erreicht. Anschließend soll die Zahl der Anfänger bis 2020 auf gut 400.000 Anfänger sinken.

 

Dadurch entsteht allein bis 2015 ein Mehrbedarf von 450.000 Plätzen. Rechnet man die zusätzlichen 60.000 Beginner dazu, die aufgrund einer möglichen Abschaffung der Wehrpflicht hinzu kommen, ist man schon bei 500.000 zusätzlich. Das würde dann bis 2020 also im "Worst Case" eine Millionen neuen Studienplätze bedeuten. Stellt sich die Frage, wie das finanziert werden soll bzw. ob es finanziert wird. An viele Hochschulen, wie z.B. in München, wir die Förderung durch den Staat in den letzten Jahren eher gekürzt. Der Zuwachs an Studenten könnte dem demografisch bedingten Fachkräftemangel zwar entgegenwirken aber vor allem auch für (noch stärker) überfüllte Hörsäle sorgen.

Quelle: Bildungsspiegel

 

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren