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Studiengänge

Wieso tu ich mir das an?


Nickname: Volker
Bundesland: Sachsen Stadt: Dresden
Hochschule: Technische Universität Dresden
Bezeichnung des Studienganges: Bauingenieurwesen
Semester: 8
Abschluss: Diplom
Allgemeine Bewertung des Studiums: Schlecht
Allgemeine Bewertung der Hochschule: Mittel
Beschreibung:

Wie ich es selbst erfahren durfte, besteht das Erreichen des Vordiplomes aus dem übertriebenem studieren der Fächer Mathematik, Physik und  Technischer Mechanik. Die Anforderungen in diesen Fächern sind derart hoch , dass nur sehr gute Schüler mit Leistungskurs überhaupt eine Chance haben, irgendwie die Prüfungen zu bestehen. Die restlichen Fächer sind voll mit teils sinnloser Belegarbeiten, so dass für ein Fachstudium oder nötiges Praxisstudium die Zeit und zu guter letzt das Interesse fehlt. Die TU Dresden ist bestrebt, sich als eine "Elite-Uni" der Technik zu profilieren. Jedoch scheint dies gerade im Fachbereich Bauingenieurwesen weit von der Praxis entfernt zu sein. o besteht der Kreis der Überlebenden nach dem Vordiplom aus einigen wenigen Mathegenies, teilweise für die Praxis untauglich. Ebenfalls wird der Anschein erweckt, dass einzelne Fachbereiche ihre Inhalte als das einzige auf der Welt betrachten, die Anforderungen hochdrehen und dem Studenten somit das Studium zur Qual machen. Im Hauptstudium wird dieser hochwissenschaftliche Ansatz extrem erweitert. Beispielsweise werden im Fach Stahlbetonbau die Algorithmen derart durchgekaut, so dass selbst Absolventen simple Stahlbetondecken mit übertriebenem Aufwand kalkulieren und vereinfachende Ansätze nicht mehr akzeptiert werden.
Dies alles wird vom Studenten gefordert und selbst die Extramtrikulation im 10. Semester wird akzeptiert. Exemplare dieser Vorgehensweise finden sich dann zuhauf auf den Fachhochschulen.

In der Praxis, also in den Firmen und den Büros ist dies durchaus bekannt. Die mittlerweile herrschende Meinung spricht bei TU-Absolventen von
Wissenschaftlern ohne wirkliches  Praxisdenken. Hinzu kommen dann noch die übertriebenen Gehaltsforderungen. Klar, bei der Qual des Studiums manchmal auch nachvollziehbar. Die Alternative ist das Studiums an der Fachhochschule, beispielsweise der HTW Dresden, jedenfalls sind dort die Absolventen verwendbar und weniger am Ende.

Der Artikel beruht auf eigenem Erleben und soll nicht der Diffamierung der Lehranstalt TU dienen.

 


Relevante Schulfächer: Mathe, Physik
Hinzufügedatum: 2010-08-24 11:04:03    Hits: 1465


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(16 Stimmen)

Kommentare 

 
+3 #1 manaleak 2013-05-03 11:56
Las mich raten, du bist nach 8 Semestern das dritte mal durch die Matheprüfung gefallen und schreibst dir jetzt dein Frust von der Seele. Die harte Ausbildung hat schon seinen Sinn. Schließlich soll die Brücke/das Haus ne Weile halten :) Wenn man mehr Wert auf Praxis legt dann sollte man in der Tat an eine Fachhochschule gehen.
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