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Studiengänge

Erfahrungsbericht Elektrotechnik


Nickname: 12los
Bundesland: Bayern Stadt: Erlangen
Hochschule: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Bezeichnung des Studienganges: Elektrotechnik und Informationstechnik
Semester: 5
Abschluss: Bachelor
Allgemeine Bewertung des Studiums: Sehr gut
Allgemeine Bewertung der Hochschule: Gut
Bewertung des Umfelds: Sehr viele Männer, sehr wenige Frauen. Aber sonst durchwegs nette Leute
Bewertung der Stadt: Klein aber fein ;)
Beschreibung: Ich habe mich schon sehr früh für eine Elektrotechnik Studium entschieden, da ich schon als Jugendlicher gerne rumgebastelt und gelötet habe.
Nach dem Abi habe ich mich dann natürlich schon sehr darauf gefreut, endlich das tun zu können worauf ich Lust habe und mich nicht mehr mit Deutsch, Latein etc rumärgern muss.
Da es in Erlangen keinen NC gibt habe ich leider auch das Abi etwas schleifen lassen und mich nur auf meine wichtigen Fächer wie Mathe und Physik konzentriert. Im Nachhinein bereue ich das etwas, aber da kann man jetzt auch nichts mehr machen. Sobald ich meinen Bachelor habe, ist das Abi sowieso uninteressant.

Jedenfalls ging es dann endlich los mit dem Studium. Ich einem Haufen voller Technik begeisterter Nerds, die den ganzen Tag rumbasteln und sich über ihre bisherigen Projekte unterhalten.
Ganz so war es aber leider nicht. Die Leute waren zwar wirklich Technik begeistert, das Studium hat aber wenig mit der Elektrotechnik zu tun, die man von zu Hause kennt. Erscheint ja auch irgendwie logisch, da das Studium an einer Universität einen auf das Berufsleben und nicht auf die Arbeit im Hobbykeller vorbereiten soll.
In den ersten Semestern wurde ich ziemlich von Mathe und Physik erschlagen. Wenn man denkt man war in der Schule gut in diesen Fächern, spart man sich vielleicht ein paar Stunden lernen am Anfang des ersten Semesters, mehr aber auch schon nicht.
Ich hab in dieser Zeit wirklich viel gelernt und wenig Freizeit gehabt. Da es aber jedem im Studium so ging, war es irgendwie nicht ganz so schlimm und es hat uns irgendwie auch zusammen geschweißt, da wir das zusammen durchgestanden haben. Man darf in dieser Zeit nur nicht den Fehler machen, zu viel Zeit im Hotel Mama zu verbringen oder mit anderen Studenten rumzuhängen, die vielleicht um einiges weniger Arbeit zu erledigen haben. Nach den ersten vier Semestern ist es dann auch nicht mehr ganz so schlimm mit der Lernerei. Nach zwei Semestern hat man sicher aber sowieso sehr gut an sein Lernoensum gewöhnt, sodass man effizienter lernt und es weniger als Belastung wahr nimmt.

Wenn man die schwierigen prüfungen erst mal hinter sich gelassen hat, ist man einfach nur Stolz auf seine Leistung und sehr froh es durchgezogen zu haben. Viele haben in den ersten beiden Semestern das Handtuch geworfen weil es ihnen zu viel war. Die hatten dann vielleicht etwas mehr Freizeit, nicht aber die Gewissheit den schwierigsten Teil eines Ingenieurstudiums hinter sich zu haben. Meiner Meinung muss man dafür eben mal eine Zeit lang seine Freitzeit opfern. Man bekommt dafür mit Sicherheit einen Abschluss, der einen mehr bringt als so mancher anderer.

Die Mathe und Physik am Anfang weicht mit der Zeit immer weniger abstrakten Fäcghern, die dann auch mehr mit der typischen E-technik zu tun haben. Dann geht es irgendwann auch mehr um das Verstehen, als um das reine auswendig lernen.

Relevante Schulfächer: Mathe Physik
Dein Tipp für Anfänger: Gleich von Anfang an viel lernen, dann hat man später ein entspanntes Leben
Hinzufügedatum: 2012-02-17 18:00:04    Hits: 3209


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Kommentare 

 
0 #1 Leer hoe penisvergroter 2016-11-23 19:52
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