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Studiengänge

Molekulare Biotechnologie /Life Sciences


Nickname: Caillean
Bundesland: Wien Stadt: Wien
Hochschule: FH Campus Wien
Bezeichnung des Studienganges: Molekulare Biotechnologie
Semester: Bin schon fertig
Abschluss: Bachelor
Allgemeine Bewertung des Studiums: Sehr gut
Allgemeine Bewertung der Hochschule: Gut
Bewertung des Umfelds:

Das Studium selbst ist etwas "verschult" das heißt mit den Studenten mit denen man anfängt sitzt man auch bis zum Schluss in allen Vorlesungen (im Gegensatz zu einem Uni-Studium, in dem man auch mal Studenten aus dem 6ten oder 8ten Semester trifft die eine Übung mit dir gemeinsam besuchen). Der Vorteil ist aber, dass man dadurch seine Studienkollegen sehr gut kennen lernt und sich rasch Lerngruppen bilden die auch bis zum Ende des Studiums bestehen bleiben. Freunde findet man in Wien generell schnell, auch außerhalb des eigenen Studiums (Sport, WG, Studentenwohnheim etc.). Wien ist generell eine studentenfreundliche Stadt mit sehr vielen Unis und entsprechend vielen Möglichkeiten.


Bewertung der Stadt:

Wien eben...was soll man dazu noch sagen? Relativ groß, aber nicht so weitläufig dass man überall hin ewig braucht, gute Möglichkeiten mit Fahrrad und den öffentlichen Verkehrmitteln überall hin zu kommen, reichhaltiges Freizeitangebot, günstige Sportkurse über die Uni Wien für alle Studenten (auch wenn sie nicht an der Uni Wien studieren)


Beschreibung:

Das Studium findet in Wien statt, einigermaßen Zentral gelegen im 3ten Bezirk am Vienna Biocenter in großer Nähe zu (und enger Zusammenarbeit mit) den ansässigen Firmen und Forschungsgruppen. Aber auch mit der Med Uni Wien und dem Pharmazeutischen Institut der Uni Wien bestehen Kooperationen (das heißt vor allem, dass die Labore für Praktika genutzt werden und einige der dortigen Lektoren einzelne Vorlesungen abhalten).
Bachelorstudium: http://www.fh-campuswien.ac.at/studium/applied_life_sciences/bachelor/molekulare_biotechnologie/ueberblick/
Im Gegensatz zu anderen "Biotechnologie" Studiengängen ist das Studium in diesem Fall sehr stark auf humanmedizinische Anwendungen zugeschnitten. So hat man z.B bereits im Bachelor Fächer wie Physiologie oder Histologie, hingegen beschäftigt man sich kaum mit Lebensmitteltechnolgie, Maschinenbau, Verfahrenstechnik etc.
Typtische Fächer im Bachelorstudium sind Zellbiologie, Molekularbiologie, Biochemie, Mikrobiologie, Analytische Chemie, Organische Chemie und etwas Biophysik und Bioinformatik. In den ersten 3 Semester hat man außerdem noch Mathematik und Statistik, später kommen Fächer wie Physiologie und Funktionelle Genomforschung. Aber auch Fächer wie GMP/GLP, Qualitätsmanagement sowie etwas BWL und Recht werden im Bachelor unterrichtet.
Das letzte Semester wird in Form eines Berufspraktikums in einer Firma oder Forschungsgruppe abgehalten, das heißt man arbeitet 3 bis 5 Monate für die entsprechende Firma und schreibt seine Bachelorarbeit über die dort absolvierte (Forschungs)tätigkeit. Für das Berufspraktikum besteht die Möglichkeit, ins Ausland zu gehen.

Nach Abschluss des Bachelors hat man gute Chancen, einen Platz fürs Masterstudium zu bekommen. Einige haben direkt an der FH Campus Wien den Master weiter gemacht, viele sind aber auch an die Uni Wien oder an deutsche Unis gegangen um den Master zu machen. Hier muss man aber in jedem Fall klären, ob man in den jeweiligen Master einsteigen kann ohne Fächer nachholen zu müssen. Auch die Möglichkeiten, direkt in den Beruf einzusteigen (z.B als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Labor, oder als Mitarbeiter in der Arzneimittelproduktion oder Qualitätskontrolle) sind gegeben.


Relevante Schulfächer: Biologie, Chemie, Mathematik (aber es wird in allen Vorlesungen bei Null angefangen, man kommt auch gut mit wenn man Chemie und Biologie in der Schule abgewählt hat. Nur das Interesse muss da sein!)
Dein Tipp für Anfänger:

Wer mit Anwesenheitspflicht und mit einem verschulten System (du kannst dir nicht aussuchen welche Fächer du wann belegen möchtest und kannst auch kein Fach auslassen um es später zu absolvieren) nicht zurecht kommt, sollte sich ein anderes Studium suchen bzw. nicht an die FH gehen. Da man sehr viele Fächer hat und alle Prüfungen "sofort" ablovieren muss (Im Gegensatz zu einigen Unis, an denen man die Möglichkeit hat Prüfungen zu machen wann man möchte), ist man gezwungen, immer gut mitzulernen, da danach keine Zeit bleibt um sich für jede Prüfung ausgiebig vorzubereiten. Allerdings hat diese Studienorganisation den Vorteil, dass man nie Semester "verliert" weil man keinen Platz in einer Pflichtlehrveranstaltung mehr bekommt, und auch die Laborübungen werden in kleinen Gruppen und gut betreut abgehalten. Das heißt man hat zwar relativ viel Stress während dem Studium, schließt aber dafür in Mindestzeit ab.


Hinzufügedatum: 2011-06-28 10:04:04    Hits: 1221


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(3 Stimmen)

Kommentare 

 
0 #1 Wälzlager sind vielfach im 2014-03-19 19:52
Der Text erinnert mich an meinen Kumpan "Pilli". Der hat auch ohne Unterlass über Sachen wie Kugellager, Verfahrenstechn ik oder auch Mathematik
und Naturwissenscha ften - Biologie, worüber ihr an diesem Ort
schreibt, gesprochen. Ich werde ihm diesen coolen Post mal senden.
Auf jeden Fall danke und macht weiter so!
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0 #2 http://www.pageballs.com/was- 2014-03-27 15:31
Der Blog-Post erinnert mich an meinen ehemaligen Kumpan Torben.
Der hat auch pausenlos über Sachen wie Wälzlager, Ingenieur oder auch
Mathematik und Naturwissenscha ften - Biologie, worüber ihr hier
schreibt, geredet. Ich werde ihm den Blog-Post mal senden.
Wollt ich nur mal loswerden. Der Text war sehr erbaulich und hat mich an früher erinnert.
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