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Studiengänge

Informatik an der HTWK Leipzig


Nickname: Veitch
Bundesland: Sachsen Stadt: Leipzig
Hochschule: HTWK Leipzig
Bezeichnung des Studienganges: Informatik
Semester: 5
Abschluss: Bachelor
Allgemeine Bewertung des Studiums: Sehr gut
Allgemeine Bewertung der Hochschule: Sehr gut
Bewertung des Umfelds:

Ich hatte keine Probleme, mit den Leuten in Kontakt zu kommen. Die meisten sind sehr nett. Was mir negativ auffiel, sind gerade zu Beginn des Studiums einige Poser, die glauben, alles zu können. Als Anfänger schluckt man erstmal, weil man glaubt, im Gegensatz zu den anderen nicht viel drauf zu haben. Tatsächlich sind diejenigen, die das Studium "so leicht" fanden als erste durchgefallen.


Bewertung der Stadt:

Schöne Stadt, ich möchte in keiner anderen leben. Die Wohnungspreise sind laut einer Studie die preiswertesten hier.


Beschreibung:

----LEHRE----
Prüfungen finden zu einem festgelegten Zeitraum (vier Wochen) am Ende des Semesters statt. Es gibt keine Lernzeit vorher. Meistens sind die Prüfungstermine aber so gut organisiert, dass man zwischen zwei Prüfungen immer einen Tag frei hat.

Für die Zulassung zur Prüfung ist fast immer eine Vorleistung zu erbringen. Dies kann in Form von Belegaufgaben oder praktischen Übungen erfolgen. In zwei Fächern muss ein Vortrag gehalten werden (Englisch und Rechnerarchitektur).

Im Hauptstudium (ab 4.Semester) kann man sich in die praktische oder technische Informatik vertiefen und hat außerdem einige Wahlfächer.

Die genauen Module und deren ETCS-Punkte für jedes Semester findet man im Modulkatalog auf der Webseite der HTWK Leipzig.

----Sprachen----
Hauptsächlich lernt man hier C und Java. Für beides gibt es in den ersten zwei Semestern Lehrveranstaltungen, danach werden die Sprachen in verschiedenen Modulen fortgesetzt verwendet (z.B. Java in Softwarepraktikum, C in Betriebssysteme). In manchen Modulen kann man sich aussuchen, welche Sprache man zur Umsetzung verwendet (Numerik). Im Hardwarepraktikum kommt man außerdem mit Pascal in Berührung. Wer die praktische Richtung wählt, wird Prolog im Fach Künstliche Intelligenz lernen.
Wer will, kann später Wahlmodule wie Assemblerprogrammierung und funktionale Programmierung belegen.

Das Praxissemester kombiniert mit der Bachelorarbeit findet im sechsten Semester statt. Für beides hat man drei Monate Zeit.

----MENSA----
Täglich drei Gerichte zur Auswahl, eins davon vegetarisch, fast immer noch ein viertes an der Aktionstheke (aber teurer). Bei einigen Gerichten ist ein Dessert im Preis inbegriffen. Zusätzlich kann man aber auch Desserts, Getränke, Salate oder Suppen kaufen. Es ist außerdem zur Vorlesungszeit eine Pasta-Theke zur Selbstbedienung geöffnet (schmeckt, man kann sich mehr draufmachen als sonst und ist preiswert).
Zu Stoßzeiten (12:45 Uhr) ist die Mensa leider überfüllt, die Schlangen sind sehr lang.
Das Ambiente ist gut. Das Essen ist mittelmäßig. So hat man sehr oft (meiner Meinung nach) versalzte Suppen oder Soßen. Die Preise reichen von 1,70 bis 3,00 Euro (für Studenten! Gäste zahlen mehr). Wer immer Fleisch möchte, sollte mit 2,70 Euro pro Mahlzeit rechnen. Männern reichen die Portionen oft nicht ganz, um satt zu werden.

----AUSSTATTUNG und RÄUMLICHKEITEN----
ein Hardwarelabor,
ein Linux-Pool (Suse),
ein Unix-Pool (Sun),
zwei Windows-Pools (Windows 7),
sowie ein Linux-Pool, der von der Fachschaft verwaltet wird.

Alle Pools kann man in seiner Freizeit nutzen, sofern darin gerade keine Lehrveranstaltung abgehalten wird, die alle Plätze belegt.

Die Vorlesungsräume sind i.d.R groß genug, in den Seminarräumen und Pools kann es inbesondere zu Beginn des Studiums eng werden.

----HIWI-JOBS NAO-TEAM FACHSCHAFT----
Die Arbeit als studentische Hilfskraft ann ich jedem Empfehlen wegen des Kontakts zum Professor. Gezahlt werden ca 8 Euro pro Stunde. Genommen werden i.d.R. die mit den besten Prüfungsergebnissen im jeweiligen Fach. Die Arbeit besteht darin, Belege der jüngeren Semester zu kontrollieren und findet demzufolge nur in der Vorlesungszeit statt.

Eine ehrenamtliche Tätigkeit in der Fachschaft kann sich für jeden lohnen, der einigermaßen kommunikativ ist. Die Kontakte zu Professoren und Studenten (auch älteren Semestern) sind sehr nützlich. Da ich diese Tätigkeit nicht ausgeführt habe, verweise ich für weitere Informationen auf die Fachschaft selbst.
Man kann die Fachschaft auch unterstützen, wenn man nicht Mitglied der Fachschaft werden möchte. So werden jedes Jahr Mentoren gesucht, die die Erstsemester betreuen.

Das Nao-Team der HTWK ist noch sehr jung. Interessierte können hier humaoiden Robotern das Fußballspielen beibringen und an der Weltmeisterschaft teilnehmen. Empfehlenswert ist die Teilnahme ab dem vierten Semester, da vorher die Kenntnisse i.d.R. nicht ausreichen.


Relevante Schulfächer: Informatik, Mathematik, Physik
Dein Tipp für Anfänger:

Es ist unerlässlich, schon während des Semesters regelmäßig zu üben und den Stoff zu wiederholen. Nutzt die Belege als Übung, schreibt sie nicht ab, sonst schießt ihr euch selbst ins Knie.

Ebenso rate ich jedem davon ab, eine Prüfung zu schieben, um sich die Prüfungszeit am Anfang zu erleichtern. Es wird später nicht weniger. Ihr macht euch sogar mehr Arbeit, weil der Stoff dann schon länger zurückliegt und nachgeholt werden muss.


Hinzufügedatum: 2010-09-07 15:02:44    Hits: 1530


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