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Studiengänge

Informatikstudium an der TU München


Nickname: Karatesebi
Bundesland: Bayern Stadt: München
Hochschule: Technische Universität München
Bezeichnung des Studienganges: B. Sc. Informatik
Semester: 6
Abschluss: Bachelor
Allgemeine Bewertung des Studiums: Sehr gut
Allgemeine Bewertung der Hochschule: Sehr gut
Bewertung des Umfelds:

Nette Leute, gute Tutoren, freundliche Profs und eine engagierte Fachschaft.


Bewertung der Stadt:

München ist ne super Stadt, aber auch teuer.


Beschreibung:

Informatikstudium an der TUM
---Über mich---
Ich studiere Bachelor Informatik an der TUM im 5. Semester, mein Anwendungsfach ist Medizin (mehr dazu unten).
---Allgemeines zur Uni---
Die TU München ist auf 3 Standorte aufgeteilt, Innenstadt (Stammgelände), Garching (Mathe, Info, Maschinenbau, Physik und Chemie) und Weihenstephan (Bio und co.).
---Bewerbung---
Die Bewerbung erfolgt über das TUMonline-tool, man wird von www.tum.de weitergeleitet. Dort muss man erst einen Bewerberaccount erstellen, dann das Online Formular ausfüllen. Man braucht die Abi-Noten, evtl. die Noten der Kollegstufe (beim G8 werden höchstwahrscheinlich die Noten der Oberstufe gebraucht), einen Krankenversicherungsnachweis und ein Motivationsschreiben. In das Motivationsschreiben gehört, warum man Informatik an der TUM studieren will, was man sich unter dem Studium vorstellt und was man sich vorstellt das man nachher arbeiten kann. Ich fand’s lästig, auch wenn’s sicher sinnvoll ist. Dann hängt es von den Noten ab, wie es weiter geht: Entweder man wird gleich genommen bzw. abgelehnt oder man muss noch zu einem Beurteilungsgespräch bei einem Professor die Uni. Man kann Wunschtermine angeben, ich persönlich finde früher ist besser.
---Angebote für Erstsemester (Ersties)---
Für die Ersties gibt es einige Angebote: Vorkurse fürs Progarmieren und für Mathe, Programmierprojekte und die Studieneinführungstage. Die Vorkurse kann ich sehr empfehlen, nicht nur wegen der Wiederholung des Stoffes, sondern auch weil man seinen neuen Kommilitonen kennenlernen kann. Außerdem bekommt man dort einen ersten Einblick ins Uni-leben. Vom Programmierprojekt vor Semesteranfang habe ich bloß gehört, die Studieneinführungstage (SET) sind vergleichbar mit den Vorkursen, allerdings ohne Stoffwiederholung. Dafür geben einem Studenten aus höheren Semestern Tipps, wie man das erste Semester überstehen kann. Man bekommt bei den SET Hinweise auf interessante Veranstaltungen, die Dekane von Mathe/Info/Physik begrüßen jeweils die Studenten, da die SET wie auch die Vorkurse von der Fachschaft Mathe/Physik/Informatik (eine Zusammenschluss aus den drei einzelnen Fachschaften) organisiert werden.
---Das erste Semester---
Im ersten Semester gibt es drei Grundlagenvorlesungen von denen man mindestens eine bestehen muss (bis Ende des nächsten Sommersemesters): Einführung in die Informatik 1 (Info1), Einführung in die technische Informatik (ETI) und Diskrete Strukturen (DS). Zu Info1 gehört Grundlagen der Programmierung, laut Studienplan ein Praktikum, ist aber die Übung zu Info1. Entweder muss man in der Übung genug Hausaufgabenpunkte ansammeln für eine Note oder man schreibt in Info1 2 Klausuren: Info1 und GdP. Man hat während dem ersten Semester pro Fach zwei Klausuren, eine Zwischenklausur (Midterm) in der Mitte vom Semester (so um Weihnachten) und eine Abschlussklausur). Das soll einen daran erinnern, dass an das ganze Semester am Ball bleiben muss, auch wenn’s nervig ist: Es hilft. Es gibt Leute die Vorlesungen aus dem 3. Semester vorziehen, das kann man machen muss man aber nicht. Man kann auch mit den überfachlichen Grundlagen anfangen oder eine Sprache lernen, wenn man sich das zutraut aber dazu später mehr.
---Übungen---
In Übungen in der Regel 10-20 Studenten pro Tutor, wird einem der Stoff der Vorlesung erklärt, man erhält auch die Möglichkeit selbst zu Üben. Die Übungen werden von einem Tutor geleite, entweder ein Student aus einem höheren Semester oder ein wissenschaftlicher Mitarbeiter. Die Übungen sind mindestens so wichtig wie die Vorlesungen, viele sagen sie sind wichtiger als die Vorlesung. In vielen Vorlesungen gibt es freiwillige Hausaufgaben, oft gibt es auf die Abgabe Punkte, und wenn man eine bestimmte Anzahl an Punkten angesammelt hat, kriegt man auf die Klausur einen Notenbonus, d.h. man wird um 0,3 bzw. 0,4 aufgestuft. In seltenen Fällen gilt der Bonus auch für das Bestehen der Klausur. Also eine super Motivation mitzulernen
---Klausuren---
Die Klausuren sind oft an einem Samstag, da dann die Hörsäle frei sind. Die Midtermklausuren sind meistens kurz vor irgendwelchen Ferien (1-2 Wochen lange Ferien), die Endtermklausuren sind meistens am Anfang der vorlesungsfreien Zeit (Semesterferien), oder seltener kurz vor Vorlesungsende. Die Klausuren sind je nach Fach unterschiedlich schwer, aber machbar. Oft ist es erlaubt ein beidseitig, handbeschriebenes DIN A4 Blatt mitzunehmen, also ein legaler Spickzettel. Der ist ganz nützlich.
---Repetitorien und Wiederholungsklausuren---
Von der Fachschaft werden studentische Repetitorien (Vorbereitungskurse für die Wiederholungsklausur) angeboten. Dort wiederholt man in 1-2 Wochen den ganzen Stoff der Vorlesung. Ist sehr praktisch und unbedingt allen zu Empfehlen die eine Klausur nachholen müssen. Wird aber nur in den Hauptfächern angeboten, bei Überfachlichen Grundlagen oder Wahlvorlesungen gibt’s das meines Wissens nach nicht.
Die Wiederholungsklausuren finden immer am Ende der Semesterferien statt, ca. 1 Woche vor Vorlesungsbeginn.
---Praktika---
Man muss im 2. Semester ein Praktikum in technische Informatik machen und später im Verlauf des Studiums ein Bachelorpraktikum. Diese Praktika sind eine sehr gute Möglichkeit das Wissen anzuwenden, manche sind semesterbegleitend manche sind in den Semesterferien.
---Überfachliche Grundlagen---
Damit wir Studenten nicht zu Fachidioten werden sollen wir auch überfachliche Grundlagen hören, wie z.B. Public Relations, Informatikrecht o.ä. Ist in der Regel nicht übermäßig viel Arbeit aber man sollte sich nicht alles zusammenkommen lassen. Es gibt mehr oder weniger interessante Angebote.
---Anwendungsfach---
Um die Welt jenseits von Informatik kennen zu lernen muss man ein Anwendungsfach wählen. Die Standard-Anwendungsfächer sind Mathe, BWL, Elektrotechnik und Medizin. Das Anwendungsfach hat man ab dem 3.Semester und es ist in der Regel mehr Arbeit als eine überfachliche Grundlage. Es sind auch andere Anwendungsfächer möglich, allerdings muss man das selber organisieren.
---Programmiersprachen---
Ich will das Studium nicht nur auf das Lernen von Programmiersprachen beschränken. Auf alle Fälle lernt man Java, C, Intel Assembler und die funktionale Programmiersprache OCaml.
---Fachschaft Mathe/Physik/Informatik---
Die Fachschaft (vergleichbar mit der SMV) Mathe/Physik/Informatik ist die studentische Vertretung der Mathe-, Physik- und Informatikstudenten. Sie organsiert u.a. das Programm für die Ersteis, die Repetitorien und den Skriptenverkauf.
---Standort Garching---
--Infopoint Informatik--
Der Infopoint Informatik wird von den Studiengebühren bezahlt und ist die erste Anlaufstelle für Fragen rund ums Studium aller Art. Auch das (Nach-)Anmelden für Klausuren kann dort erledigt werden.
--Rechnerhalle--
Ein großer Raum in dem Studenten Sun-Terminals zur Verfügung gestellt werden. Dort kann man arbeiten, Sachen einscannen und gegen eine faire Gebühr drucken.
--Mensa und andere Möglichkeiten an was zu essen zu kommen--
Die Mensa ist (Betreiber Studentenwerk), meiner Meinung nach, sehr gut, vom Preis-Leistungsverhältnis und von der Qualität. Allerdings braucht man ca. 1 Semester Eingewöhnung, danach weiß man was man essen kann und was man lieber stehen lässt. In der Mensa kann man nur bargeldlos mit dem Studentenausweis (gleichzeitig Mensakarte) zahlen, man muss ihn nur vorher aufladen.
Es gibt auch 2 ebenfalls vom Studentenwerk betriebene Cafeterien, die sind etwas teuer, die Auswahl an Gerichten ist auch etwas anders als bei der Mensa. In den Cafeterien gibt es immer Schnitzel und ein bis zwei Tagegerichte. Eine Alternative zur Mensa, wenn man sich dort mal nichts findet. Man kann mit Studentenausweis und bar zahlen.
Das FMI-Bistro ist im FMI-Gebäude (Überraschend, oder?). Ist etwas teuer als Mensa bzw. Cafeteria, dafür ist der Weg recht kurz. Die Qualität stimmt, und es gibt während der Vorlesungszeit bis 19 Uhr dort was zu kaufen, laut Website sogar etwas Warmes.
---Leute---
Nun es gibt eigentlich so alles. Nicht nur die Leute die mit dem PC auf die Welt gekommen sind und alles mit Links machen, sondern auch ganz normale Leute die vor dem Studium wenn überhaupt Grundkenntnisse hatten. Im Großen und Ganzen sind die Leute ganz nett. Angeber sind entweder wirklich so gut wie sie sagen oder sind schnell weg.


Relevante Schulfächer: Informatik, Mathe, Englisch
Dein Tipp für Anfänger:

Es wird viel für die Ersties angeboten, nutzt das Angebot!


Hinzufügedatum: 2010-09-29 13:51:17    Hits: 4742


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(26 Stimmen)

Kommentare 

 
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